Gesundes Innenraumklima

Welche Faktoren beeinflussen das Wohlfühlklima im Eigenheim?

Die Luft – zunächst einmal unscheinbar, formlos und nicht greifbar. Doch wir atmen täglich 15 bis 100 kg des gasförmigen Stoffs. Im Vergleich zu ca. 0,5 kg fester Nahrung und rund 1 bis 1,5 kg Flüssigkeit, die den Tagesbedarf eines Menschen abdecken, ist die Atemluft das wichtigste Lebensmittel. Ohne Nahrung kann der Mensch rund drei Wochen überleben, ohne Trinkwasser übersteht er rund drei Tage, ohne Atmung hält er es nur etwa drei Minuten aus.

Lesen Sie hier weiter und enthüllen Sie die vielfältigen Aspekten der Atemluft und erfahren Sie, wie sie sich auf die Gesundheit des Menschen auswirken kann.

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Sie möchten ein gesundes und komfortables Raumklima in Ihrem Eigenheim erreichen?

Es gibt kaum etwas Wichtigeres als die Luft zum Atmen. Mit einem Lüftungssystem minimieren Sie den CO2-Gehalt sowie flüchtige organische Verbindungen und sorgen damit für maximale Luftqualität und Wohngesundheit – unabhängig von der Immobiliengrösse und ganz gleich, ob für den Neubau oder eine Renovierung.

Nicht stickig, geruchsfrei, angenehme Temperatur und nicht zu trocken: das sind die vordergründigen Anforderungen an ein angenehmes Raumklima. Im Detail bedeutet gesunde Raumluft zudem, dass sie möglichst frei von Schadstoffen und Feinstaub ist, tiefe chemische Emissionen wie VOC (volatile organische Verbindungen) und Formaldehyde aufweist, möglichst die Ausbreitung von schädlichen Bakterien verhindert und der CO2-Gehalt tief ist. Kurz: Saubere, sauerstoffreiche, frische Luft.

Es gibt für alle Ansprüche ein passendes Lüftungssystem, egal ob es eine Einzelraumlüftung, eine preiswerte Basislüftung oder eine ausgeklügelte Komfortllüftung – on top sogar mit Kühlsystem – sein soll. Erfahren Sie, wo ein Lüftungssystem Sinn macht und welche Ausführung für Sie interessant sein könnte.


So muss die Raumluft sein ...

Eine gesunde Raumluft im eigenen Zuhause ist wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. An folgenden Faktoren kann ein optimales Raumklima gemessen werden:

  • Temperatur
    21 - 26°C
  • Luftfeuchtigkeit
    30 - 60 % relative Feuchtigkeit
  • Vertikaler Temperaturunterschied zwischen Decke und Boden
    höchstens 2 - 3°C
  • Luftbewegung (Luftzug) 
    höchstens 0.1 m/s (bei 20°C) bis 0.5 m/s (bei 26°C)
  • CO2-Konzentration 
    höchstens 1000 - 1300 ppm (Aussenluft hat ungefähr 400 ppm)
  • Geräusch Immissionen
    höchstens 25 - 30 dBA
  • Gerüche
    keine 
  • Feinstaub
    höchstens 20 - 50 μg/m³
  • Pollen 
    keine
  • Radon
    höchstens 300 Bq/m³ (Grenzwerte BAG)

Luftbewegung

Die durch offene Fenster oder undichte Fassaden verursachte Zugluft wird vor allem bei tiefen Temperaturen von den meisten Menschen als unangenehm empfunden. Eine Studie des Bundesamt für Energie besagt, dass Rund 60% der Bewohnerinnen und Bewohner bei einfachen Abluftsystemen (keine Komfortlüftung) «manchmal oder immer Zugluft» in der Nähe der Aussenluft-Durchlässe spüren.

Bei dichten Gebäudehüllen kontrolliert eine Komfortlüftung den Lufteintritt, die Luftgeschwindigkeit sowie die Temperatur der Luft und sorgt dadruch für einen angenehmes Raumklima ohne Störfaktoren.


Luftfeuchtigkeit

Zu trockene Raumluft während der Heizperiode muss nicht sein.

Besonders an kalten Wintertagen ist die Raumluft oft zu trocken. Dies kann zu unangenehmen Reizerscheinungen führen. 

Der Zehnder Enthalpietauscher im Lüftungsgerät schafft dank einer hocheffizienten Polymer-Membran-Folie Abhilfe. Der Wärme- und Feuchtetauscher kann die Feuchte aus der Abluft hygienisch einwandfrei zurückgewinnen.

Aufrüsten auf Enthalpietauscher

Winterphänomen «trockene Raumluft»

Die optimale, relative Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 45% und ist ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden und die Gesundheit. Besonders an kalten Wintertagen kann die Raumluft schnell austrocknen, wenn gelüftet wird. Sinkt die Luftfeuchtigkeit unter 30%, ist mit unangenehmen Reizerscheinungen bis hin zu gesundheitlichen Problemen zu rechnen. Die Schleimhäute in Mund und Nase trocknen aus und schwächen so das menschliche Abwehrsystem.

Die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung spielt nicht nur für unser Wohlbefinden eine Rolle, sie wirkt sich auch auf die im Innenausbau verwendeten Materialen und sogar auf die Bausubstanz (z.B. Parkettböden) des Gebäudes aus.

Gut zu wissen
Mit dem Lüften der Räume gelangt kalte Aussenluft in die geheizten Räume. Kalte Aussenluft kann bei 0°C vier Mal weniger Wasserdampf aufnehmen als bei 21°C. Auch wenn die Aussenluft bei 0°C 100% relative Luftfeuchtigkeit aufweist, weil es schneit oder regnet, sinkt dieser Wert auf nur 26%, wenn sie sich auf 21°C erwärmt.

Schall

Keine Schallübertragung

Die Luftverteilung ist dank vorgeschalteter Schalldämpfer bei den Zu- und Abluftkanälen sehr geräuscharm. Die Schallübertragung von Raum zu Raum ist ausgeschlossen, da jeder Luftdurchlass einzeln an die Verteilerkästen angeschlossen wird.

Ein weiterer Vorteil: Eine Wohnraumlüftung kann auch vor Lärm von aussen schützen. An einer stark befahrenen Hauptstrasse beispielsweise sorgt die Lüftungsanlage kontinuierlich für frische Luft, ohne dass über offene Fenster und Türen der Strassenlärm zu hören ist.


Thermische Behaglichkeit

Die thermische Behaglichkeit beschreibt, wie wohl sich ein Mensch in einem Raum in Bezug auf Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit fühlt. Die Komfortlüftung setzt optimale Voraussetzungen, um über das gesamte Jahr ein angenehmes Innenraumklima zu schaffen.

Obwohl das Wohlbefinden subjektiven ist, erstreckt sich der allgemeinen Behaglichkeitsbereich von etwa 18 °C bis 24 °C und 35 % bis 75 % relative Luftfeuchte r.F.. Menschen können 30% r.F. von 50% r.F. nicht oder nur in seltenen Fällen unterscheiden. Zu hohe Luftfeuchtigkeit, z.B. im Sommer (bei gekühlter Raumluft) oder im Winter (bei schlechter Isolierung) kann zu Schimmelbildung führen. Dieser Zustand kann nicht nur gesundheitliche negative Folgen haben (Allergien, Infektionen, Asthma) sondern auch an der Bausubstanz massive Schäden zuführen.

Zusammensetzung der Luft

CO2-Gehalt

In Wohn- und Büroräumen sollte der CO2-Gehalt im Auge behalten werden. Bei normaler Belegung darf der Wert von 1400 ppm nie überstiegen werden. Die Einhaltung dieses Wertes ist mit Fensterlüftung kaum möglich.

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Viren

Das BAG empfiehlt explizit eine permanente und ausreichende Zufuhr von Frischluft, unabhängig davon, ob dies über eine mechanische Lüftung erfolgt oder über Fensterlüftung. Eine Komfortlüftung ist das einzige Lüftungssystem, das einen regelmässigen Luftaustausch in Wohnbauten ermöglicht. Sie bringt frische Aussenluft in den Raum und führt allfällig kontaminierte Innenluft ab. So kann die Virenlast in der Atemluft reduziert werden.

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Feinstaub und Bakterien

Luftverschmutzung ist eine nachweisliche Ursache für Krankheiten – im Besonderen die übermässige Feinstaubbelastung. Die Filterwirkung des Nasen-Rachenraumes ist für feine Partikel mit weniger als 10 Mikrometer Durchmesser nicht ausreichend. Je kleiner die Partikel sind, desto tiefer können sie in die Lunge vordringen. Die in einer Komfortlüftung enthaltenen Hochleistungsfilter fangen Feinstaub und auch kleinere Feinpartikel wie Bakterien (ePM10) problemlos auf.

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Gerüche

Verbrauchte Luft und unerwünschte Gerüche werden vom Lüftungssystem über die Abluft nach draussen geführt. So bleibt die Luft frisch und der CO2-Gehalt in der Luft tief – für bessere Konzetration und mehr Wohlbefinden.

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Bessere Luftqualität

Im Normalbetrieb findet bei der Komfortlüftung ca. alle 2 Stunden ein kompletter Raumluftwechsel statt. Die Komfortlüftung eignet sich gut zum Abführen von menschlichen Schadstoffen (z.B. CO2) oder unerwünschten Gerüchen und kann auch Emissionen von Baumaterialien, Oberflächen und Möbeln (z.B. Formaldehyd) in der Luft deutlich minimieren.

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Mythen und Legenden
Komfortable Raumlüftungen gelten bei vielen Menschen als Auslöser für gesundheitliche Beschwerden wie Husten, Verspannungen und Kopfschmerzen. Doch gibt es dabei tatsächlich Zusammenhänge?

Das sollten Sie über Komfortlüftungen wissen.

Weniger Wärmeverlust

Bei einer Lüftungsanlage ist der Wärmeverlust über zwei Drittel tiefer als beim Lüften über die Fenster.

 

Gesunde Raumluft

Lüftungsanlagen sorgen konstant für gute, gesunde Luft im Haus und führen überschüssige Feuchtigkeit ab, die zu Schimmelbildung führen kann.

Raumluft nicht zu trocken

Im Winter sorgen Lüftungen mit Feuchterückgewinnung dafür, dass die Luft nicht zu trocken wird.

 

Tieferes Über-tragungsrisiko

Ein regelmässiger Luftaustausch verringert das Risiko, dass Krankheitserreger wie Viren und Bakteriern über die Luft übertragen werden.

Quelle: energieschweiz
Die passende Raumlüftung für Sie ...
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